ARCHIV

Adain Lit - Blutmagie (Ein Elbenroman) - E.M.Ascher


Titel: ADAIN LIT - Blutmagie - Ein Elbenroman
Autorin: E.M.Ascher
Verlag: /
Seitenzahl: 490
Genre: Fantasy
Reihe: Band 1 von 4
Print/eBook: beides
Preis: TB 14,95; eBook: 3,99
ISBN: 978-15300-16259

Möge Adain Lit deine versunkenen Träume und Sehnsüchte wieder neu aufsteigen lassen!

Eine uralte Kreatur erwacht in den Landen Adains und machtgierige Priester machen sich deren dunkle Magie zu eigen. Während die Bedrohung im Verborgenen wuchert, lernt der Elbenkrieger Eardin die Menschenfrau Adiad kennen. Doch nicht nur Adiads Volk ist gegen diese Liebe. In einer Zeit des Aufruhrs und Krieges versuchen sie den Rufen ihrer Seele zu folgen. Das Schicksal wird sie auf erstaunliche Wege führen.


 Fangen wir auch hier einmal beim Cover an. Um ehrlich zu sein, ich habe das Buch als Rezensionsexemplar bekommen und daher tut es mir um so mehr weh, diese Rezension zu schreiben. Aber ich habe gesagt, dass ich es tue also muss ich es tuen. So. Um ehrlich zu sein hätte ich das Buch aufgrund seines Covers nicht zur Hand genommen. Mich hat das Wort Elbenroman interessiert, die Geschichte klang interessant. Das war es dann. Das Cover spricht mich persönlich leider gar nicht an. Es wirkt auf mich nicht wie ein Fantasy-Buch, sondern wie ein Buch über Kunst oder Geschichte. Das spricht nichts gegen die Malerei, denn was mich wirklich positiv überrascht hat ist, das die Autorin das Cover selbst gestaltete. Malen kann sie, aber es passt für mich nicht zu dem Buch. Es ist ein wenig langweilig und leider nicht magisch genug für meinen Geschmack.

Die Einführung in das Buch war sehr langatmig und hat mich ziemlich schnell gelangweilt. Vielleicht komme ich einfach mit dem Schreibstil nicht klar, aber ich war irgendwann einfach nur noch genervt und dachte mir: Komm zum Punkt! Die Charaktere waren mir zu schwach und ich habe sehr gehofft, das sie noch Farbe bekommen, weil ihre Namen auch nicht ganz leicht sind und teils ähnlich klingen.

Spannung habe ich in dem Buch leider so gut wie keine gefunden. Sie ist sehr schwach und gegen Mitte kommen leichte Ansätze, die Interesse wecken. Leider sind sie ziemlich schnell wieder verschwunden, die wirklich spannenden Inhalte werden einfach nebenbei erzählt, das unwichtige drum herum dafür um so mehr. Die Spannung bricht immer wieder ab, meine Gedanken kreisen um andere Dinge und ich kann der Geschichte kaum noch folgen.
Wie es zum Ende hin wird, kann ich nicht sagen, da ich mich irgendwann dazu entschlossen habe, das Buch abzubrechen. Ich mache das ungern, aber jeder Griff zum Buch war leider schwer.

Der Schreibstil ist mir zu trocken und zu nüchtern. Es ist schwer zu beschreiben aber ich kam mit ihm nicht zurecht. Es war langweilig.

Die Charaktere waren mir zu durchsichtig, sie hatten kaum eigenes Leben und auch so gut wie keine Unterschiede. Sie waren nicht authentisch, ihr Handeln nicht unbedingt nachvollziehbar und ergreifend. Die Namen sind nicht leicht zu merken, dafür sind es aber recht viele. Gwandir. Eardin, Bewein, Fairron, Whyen und Adiad sind die Hauptpersonen und irgendwie alle gleich, zumindest für mich. Das Buch würde auch mit weniger funktionieren, da ja auch noch Nebencharaktere vorhanden sind.

Ich habe auch keinen sonderlich roten Faden gesehen. Na klar, die Geschichte folgte einer Linie von Ereignissen, aber so richtig packend war es nicht. Es schien alles, als könne man bereits aus dem einen Buch mehrere Geschichten machen. Es passiert viel, oft das Gleiche und die Gefahr wird jedes Mal viel zu schnell gebannt.Spannende Momente sind gleich wieder vorbei, was mich sehr enttäuscht hat. Gerade, wenn ich das Gefühl hatte endlich drin zu sein, war ich schon wieder aus allem raus.

Die Idee des Buches ist wirklich toll, sonst hätte ich mich nicht dafür beworben, es lesen zu dürfen. Die Geschichte hat wirklich Potential, doch leider wird es nach meinem Geschmack nicht benutzt. Die Idee hätte noch besser umgesetzt werden können. Für mich war die Handlung nicht überzeugend genug, weshalb ich mich dafür entschieden habe abzubrechen.

Ich möchte daher an dieser Stelle noch einmal darauf hinweisen, dass all diese Kommentare von meiner Seite sich auf die erste Hälfte des Buches beziehen!

In jedem Fall stimmt das Genre überein und das Cover hat auch eine interessante Struktur. Irgendwie leicht rau und gleichzeitig weich. Griffig, kann man vielleicht sagen. Das Buch ist recht groß, die Seiten dünn und sehr klein beschrieben. Ich lese selten ein Buch so langsam.
Die Geschichte war auch leider nicht anhaltend in mir. Wenn ich das Buch weggelegt habe, so war beinahe das Gelesene bereits wieder verschwunden, was es nochmal ein wenig anstrengender machte weiterzulesen. Ich musste mich immer wieder überwinden und dachte irgendwann, das ich damit niemandem einen Gefallen tue.
Ich wünsche der Autorin weiterhin alles Gute und bin sicher, dass es genug Leser gibt, die ihre Romane mögen und gerne lesen, meinen Geschmack hat sie aber leider nicht getroffen.
Am Besten ist es daher immer, sich sein eigenes Urteil zu bilden.
In diesem Sinne!
Leider nicht überzeugend für mich, weshalb ich das Buch in der Mitte abgebrochen habe.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen